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Gute Nachrichten von der Mosel

Unternehmen | Koblenz/Trierweiler den 04.08.2015

Gute Neuigkeiten von der Mosel

Mosel Türen unterstützt den Kommunalwettbewerb HolzProKlima in Rheinland-Pfalz

Die Preisträger des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima in Rheinland-Pfalz stehen fest. Am 11. September 2015 prämiert Umweltministerin Ulrike Höfken auf der Landesgartenschau in Landau die Gewinner. Mosel Türen unterstützt den Wettbewerb und stellt den Preisträgern Innentüren im Wert von 5.000 Euro zur Verfügung.

Die Gewinner des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima in Rheinland-Pfalz stehen fest. Zehn Fachjurymitglieder haben anlässlich ihrer Sitzung in Mainz am 9. Juli die Preisträger aus den insgesamt 38 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ermittelt. Die Preisverleihung des Kommunalwettbewerbs HolzProKlima wird am 11. September 2015 auf der Landesgartenschau in Landau stattfinden. Umweltministerin Ulrike Höfken wird die drei Sieger-Kommunen stellvertretend für die Schirmherrin Ministerpräsidentin Malu Dreyer im feierlichen Rahmen persönlich ehren und gemeinsam mit Mosel Türen den Gutschein im Wert von 5.000 Euro für neue Innentüren überreichen.

 

Der Wettbewerb

Vom 01.02. bis 30.06.2015 wurden Landkreise, Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz gesucht, die durch den vermehrten und verantwortungsvollen Holzeinsatz im öffentlichen Bau- und Auftragswesen aktiv das Klima schützen. Denn wie wissenschaftlich inzwischen allgemein bekannt ist, kann der vermehrte Holzeinsatz zum Bauen und Wohnen das Klima schützen, da 1 Tonne Holz bis zu 5,6 CO2 – Äquivalente kompensiert (s. Abb. 1). Somit können die Klimaschutzziele des Landes Rheinland-Pfalz zur Reduktion der CO2–Emissionen besser erreicht werden. Schirmherrin des Kommunalwettbewerbs ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer (s. Abb. 2).

 

Die Teilnehmer

Insgesamt bewarben sich 33 Kommunen mit 38 Projekten. Die Fachjury (s. Abb. 3) hatte die schwierige Aufgabe unter den Teilnehmern drei Sieger-Projekte zu ermitteln. Am Ende der Abstimmung standen jedoch drei Preisträger fest, die zeigen, wie vielfältig die wertvolle Ressource Holz für den Klimaschutz eingesetzt werden kann. Aufgrund der hochwertigen Wettbewerbsbeiträge hat die Fachjury beschlossen, für ein pädagogisch wertvolles Projekt eine zusätzliche Anerkennung auszusprechen. Erstmals wird in diesem Jahr auch ein Zusatzpreis in Höhe von 2.000 Euro für die beste Online-User-Bewertung verliehen. Über 13.000 Personen nahmen Teil und gaben ihre Stimme auf www.holzproklima.de für die Projekte ab.

 

Die Projekte

Der Wettbewerb in Rheinland-Pfalz gibt weitere Impulse, wie vielfältig die wertvolle Ressource Holz heute und künftig für den Klimaschutz eingesetzt werden kann. So bewarb sich beispielsweise die Stadt Alzey mit zwei Kindertagesstätten, die zeigen, wie durch den Einsatz von Holz als Baustoff nicht nur das Klima geschützt werden kann, sondern auch ein kindergerechtes und gesundes Wohlfühlklima geschaffen werden kann. Das Projekt „Wallmeroder Holzweg“ zeigt, wie sich die Kommune aktiv für die Verwendung von Holz als Bau und Werkstoff einsetzt. Die Verbandsgemeinde Ruwer wiederum lebt vor, wie trotz beschränkter finanzieller und personeller Kapazitäten über Jahre hinweg Holzbauprojekte kontinuierlich gefördert und vorangetrieben werden können. Weitere Projekte wie die Umweltlernschule+ des Landkreises Ahrweiler oder das innovative Holzrückenbau-Projekt der Gemeinde Schönecken können auf der Homepage eingesehen werden.

 

Klimaschutz durch stoffliche Holzverwendung

Für die Veranstalter des Wettbewerbs, 14 Bundesverbände der Forst- und Holzwirtschaft, war es besonders wichtig zu erkennen, dass in den Gemeinden ein Bewusstsein für das große Klimaschutzpotential durch die vermehrte Holzverwendung vorhanden ist. Betrachtet wurde auch, ob das Holz im Rahmen der Kaskadennutzung vor der energetischen Nutzung mehrfach stofflich verwendet wird. Dr. Peter Sauerwein, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. und Mitinitiator der Initiative HolzProKlima erklärt dazu: „Fast alle Materialien zum Bauen und Wohnen müssen mit hohem Energieaufwand künstlich hergestellt werden. Holz dagegen wächst durch Sonnenergie und Photosynthese auf natürliche Weise. Statt an die Atmosphäre CO2 abzugeben, entzieht ihr Holz CO2, gibt Sauerstoff an sie ab und speichert den Kohlenstoff. Dieser bleibt so lange gespeichert, wie das Holz genutzt wird. Daher muss Holz möglichst lange im Kreislauf gehalten werden: zunächst stofflich und am Ende energetisch.“

 

Über die Initiative HolzProKlima

Die Initiative HolzProKlima wird von 14 Bundesverbänden und Organisationen der Forst- und Holzwirtschaft getragen, die sich im Internationalen Jahr der Wälder 2011 zu einem Bündnis zusammengeschlossen haben (www.holzproklima.de). Ihr Ziel ist es, die Verwendung von Produkten aus Holz für den Klimaschutz zu steigern und die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Holzprodukten im Vergleich zu alternativen Produkten aus Kunststoff, Stahl, Beton etc. aufzuzeigen.

 

 

Klimaschutz durch stoffliche Holzverwendung

 

Abb. 1: Holz spart auf zweifachem Weg CO2: 1. Durch seine Kohlenstoff-Einlagerung und 2. durch die Substitution anderer Rohstoffe.

 

Die Schirmherrin:

 

Abb.2: Schirmherrin Malu Dreyer

 

 

Die Fachjury:

 

Abb. 3: V.l.n.r.: Andrea Uhrig, Hannsjörg Pohlmeyer, Theresia Pröbstl-Strödter, Dr. Gerd Loskant, Ulrike Nehrbaß, Dr. Jens Jacob, Dr. Stefan Schaefer, Ernst Wolfgang Eichler, Stephan Hofherr. Nicht im Bild: Prof. Dr. Wieland Becker, Dr. Peter Sauerwein.

 

 


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